Vermutlich schrieb Netty Radvanyi das Manuskript zu „Aufstand der Fischer
von S. Barbara“ zwischen Ende März 1927 und Frühjahr 1928. Im Juli 1928
unterzeichnete sie den Vertrag mit dem Gustav Kiepenheuer Verlag in
Potsdam, und drei Monate später erschien das Buch: ein kleinformatiger
Pappband von 188 Seiten, als Autorenname das Pseudonym „Seghers“. Der Text
erregte sofort Aufsehen und machte die Autorin in Deutschland bekannt, wenn
zunächst auch der fehlende Vorname Irritationen über das Geschlecht
auslöste. Als ihr für dieses Buch und für die Erzählung „Grubetsch“ der
Kleist-Preis zugesprochen wurde, überwog die Zustimmung zu dieser
Entscheidung. Der frühere Preisträger Hans Henny Jahnn hatte die Texte aus
einer Konkurrenz von 800 Manuskripten ausgewählt. „Bei großer Klarheit und
Einfachheit der Satz- und Wortprägung
| Erschienen | 2002 |
|---|---|
| Autoren | Anna Seghers |
| Verlag | Aufbau Verlag |
| Genre | Unklassifizierbar |






