V
Der Kiebitz flattert irrend über Feld –
Und klagt dem Abend-Rot sein Leiden. –
Noch einmal bricht die Farbe in die Welt. –
Die Kühe lagern schwer auf Weiden. –
Die Waldohreule im Holunder steht –
Als Wache für des Lichtes Stunde. –
Und während aus dem West das Laue weht, –
Verblutet dieser als die Wunde, –
Von der die Landschaft in das Graue fällt –
Und einsam wird des Sommers Garten –
Und unbestimmt. und still von Warten. –
In dieses Grau der venus Glanz sich stellt –
Noch eh die Stern den Himmel weiten. –
Und gläsern wird das Rad der Zeiten.
| ISBN | 9783891700211 |
|---|---|
| Erschienen | 1996 |
| Autoren | Töppe Frank |
| Verlag | Edition Vogelmann |
| Genre | Unklassifizierbar |
| Ausgabe | Hardcover |
| Zielgruppe | Jugendliche, Young Adults, Erwachsene |
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