Franz Baermann Steiner (1909-1952) – nur Steiner ist der Zuname, Franz Baermann lauten die Vornamen – gehört zu den letzten großen Dichtern der Prager deutschen Literatur. Sein Frühwerk ist im 2. Weltkrieg verschollen, doch blieb seine umfangreiche, im englischen Exil geschaffene Lyrik vollständig erhalten. Dieses vielgliedrige, anspruchsvolle Oeuvre enthällt eine Fülle von ‚exemplarischen Gedichten‘, die in einer ‚Sprache der Dringlichkeit‘, Stimmungen, Beobachtungen, Menschen und Szenen mit wortmächtiger Präzision beschwören. Höhepunkt des Werkes bilden Steiners „Eroberungen“ – in der Tradition der „Duineser Elegien“ verfaßt – und das Trauergedicht, „Gebet im Garten
| Erschienen | 1970 |
|---|---|
| Autoren | Steiner Franz B |
| Verlag | Wallstein |
| Genre | Unklassifizierbar |





