Im Jahre 2037 vernichten extreme Varianten altbekannter Parasiten den globalen Weizenertrag und die Zuchtlachsindustrie. Der Verlust des Getreides führt zu einer großen Hungerkatastrophe. Wissenschaftler der FAO erkennen nun, dass Intensivlandwirtschaft und Gentechnik unüberschaubar viele Superparasiten und ökologische Folgeschäden provoziert haben und dass die Menschheit dadurch fast unmittelbar vor einem finalen Kollaps steht. Hochkomplexe Simulationen zeigen allerdings auch, dass es irgendwelche Naturgesetze geben muss, die im zivilisatorischen Weltbild bisher völlig unbeachtet blieben und die zu finden jetzt vielleicht doch noch eine allerletzte Chance bieten könnte.
Um eine Massenpanik zu verhindern und Zeit für die Suche nach den Naturgesetzen zu gewinnen, wird mit gezielten Falschinformationen eine künstliche Euphorie erzeugt – der vermeintliche „Goldene Frühling“ der Menschheit beginnt. Als die Suche über sechs Monate erfolglos bleibt und die Lage eskaliert, wird die Öffentlichkeit aufgeklärt und um Mithilfe gebeten. Da meldet sich eine alte Frau und übergibt ein Buch aus dem Jahre 1891. Ein englischer Abenteurer hatte darin uraltes Wissen australischer Aborigines dokumentiert, kurz bevor die Kolonialisten deren Kultur im Goldrausch vernichteten. Es geht um genau jene Naturgesetze, die von der Zivilisation verpasst wurden …
| Erschienen | 2019 |
|---|---|
| Autoren | Pichler Steffen |
| Verlag | ZEIS Verlag |
| Genre | Unklassifizierbar |
| Ausgabe | E-Book |





