Seit mehr als fünfzig Jahren widmet sich der bildende Künstler, Autor und Komponist Gerhard Rühm den Phänomenen der Sprache mit seinen unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten. Das Zeichen- und Kommunikationssystem fasst er als ein Material mit lautlichen, musikalischen, begrifflichen, bild- und zeichenhaften Elementen auf, dessen Grenzen es zu erproben und zu erweitern gilt. Und so überschreitet er in seinem vielseitigen Werk, das bis heute kontinuierlich anwächst und weitere Wege erprobt, die konventionellen Gattungsgrenzen zwischen Literatur, bildender Kunst und Musik, zwischen Sprache, Bild und Komposition.
Nachdem im Frühjahr die Ausgabe der ‚Gesammelten Werke‘ von Gerhard Rühm mit dem ersten (Doppel-)Band ‚gedichte‘ eröffnet wurde, schließt sich nun der zweite Band (Teilband 2) ‚visuelle musik‘ zwingend ergänzend an. Dieser Band erschließt chronologisch den Großteil des so vom Autor genannten visuellen Werks.
Gerhard Rühm ist Zeit seines Lebens ein Grenzgänger zwischen den Künsten geblieben. Intermediale Arbeit nennt er seinen Zugang zur Kunst. Er kreiert eigene Genres wie die „visuelle Musik
| Erschienen | 2006 |
|---|---|
| Autoren | Rühm Gerhard |
| Verlag | Matthes & Seitz Berlin |
| Genre | Unklassifizierbar |
| Zielgruppe | Alle Alter |






