Man hat sie die Künstler der „verschollenen Generation“ genannt: Maler, Bildhauer und Schriftsteller, die während des Nationalsozialismus in Deutschland blieben, ohne sich politisch und künstlerisch der herrschenden Ideologie anzupassen. Ihre Werke wurden nicht ausgestellt und nicht gedruckt, ihre Kunst war verfemt, schon das rein materielle Überleben oft ein Balanceakt und die Angst vor Verfolgung und Tod allgegenwärtig.
Reinhard Schmidhagen (geb. 1914 im westfälischen Schalksmühle, gest. 1945 in Marburg) war einer von ihnen. Er schuf Graphiken, expressionistische Porträts und Holzschnitte, darunter den unter dem Eindruck des Spanischen Bürgerkriegs entstandenen „Guernica-Zyklus“. Käthe Kollwitz sah in Schmidhagen den Künstler, der ihr Werk fortführen würde.
Schmidhagens Autobiographie „Das erste Jahrzehnt
| Erschienen | 1970 |
|---|---|
| Autoren | Schmidhagen Reinhard |
| Verlag | Welsch Ursula |
| Genre | Unklassifizierbar |
| Ausgabe | Hardcover, E-Book |
| Zielgruppe | Erwachsene |






