Zu Besuch bei: Constantin Dupien

 

Heute bin ich zu Besuch bei Constantin Dupien, den man in der Horror-Szene für seine Anthologien verehrt. Skoutz Jurorin Jana Oltersdorff hat mich vorgewarnt, dass ich vor allem Zeit mitnehmen soll, weil Constantin nicht nur ein sehr, sehr netter Mensch ist, sondern auch bei Buchthemen kein Halten kennt und ohne Punkt und Komma loslegt.

Nun, da bin ich gespannt.

Zu Besuch bei Constantin Dupien, einem Exemplar ohne Mängel

 

Was bewegt dich Anthologien herauszugeben?

Mit Mängelexemplare: Heimgesucht habe ich insgesamt meine vierte Anthologie unter dem Mängelexemplare-Siegel herausgegeben.

Ja, das ist auch der Grund, warum ich dich das frage. 🙂

An den vier Bänden sind mit Autoren, Illustratoren, Lektoren, Korrektoren und befreundeten Bloggern sowie Verleger mitsamt Mitarbeiterin und, und, und … über 50 verschiedene Personen beteiligt. Mit den meisten stehe ich seit Jahren in regem Kontakt und wir alle sind über die Facebook-Gruppe „Mängelexemplare-Familie“ miteinander vernetzt und tauschen uns aus.

Gut, dass du das ansprichst. So ein Buch ist ja in hohem Maße Teamarbeit. Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei Anthologien noch ausgeprägter ist. Aber das bringt mich dann auch wieder zu meiner Ausgangsfrage…?

Kurzum: Das Herausgeben von Anthologien bringt mich so vielen lieben, kreativen Menschen näher, mit denen ich gemeinsam eine tolle Zeit verbringen kann. Die meisten von ihnen kannte ich vor wenigen Jahren noch gar nicht.

Von vielen Wegbegleitern habe ich dazugelernt, um meine eigene kreative und fachliche Entwicklung voranzutreiben. Mit einigen bin ich privat mittlerweile richtig gut befreundet, wir treffen uns regelmäßig zur Leipziger Buchmesse und bei anderen Gelegenheiten. Ich habe eine klasse Lektorin gefunden, mit der ich dauerhaft zusammenarbeite(n) möchte und mit der ich auf einer Wellenlänge schwebe. Und mit Mängelexemplare-Stammautor Vincent Voss habe ich sogar schon einen gemeinsamen Kurzroman veröffentlicht.

Vincent Voss ist aber auch ein toller Autor. Er war ja nicht versehentlich letztes Jahr im Skoutz-Finale. Und nochmal… was bewegt dich zu antholgoisieren?

Das alles, diese tolle Gemeinschaft, ist doch irgendwie viel cooler als das Leben eines einsamen, ausgezehrten Romanciers, oder? 😊

 

Was macht für dich eine gute Anthologie, ein gutes Anthologie-Thema aus?

Ich persönlich wähle die Themen danach aus, was ich selbst mag und was ich selbst gern lesen wollen würde. So einfach mache ich es mir da …

Klingt für einen chronisch unterlesenen, vielseitig interessierten einsamen und ausgezehrten Romancier wie mich 🙂    nach Qual der Wahl. Aber da muss ein Herausgeber vermutlich durch, oder?

Genau, wenn ich als Herausgeber nicht zu 100 Prozent hinter der Idee (m)eines Buches stehe, wird man das am Endprodukt merken. Da schaue ich nicht vordergründig darauf, was gerade am Markt gehen könnte, sondern ich höre auch mein Herz ؎ und in jedem Buch steckt auch jede Menge Herzblut. Ich glaube, die Leser spüren und honorieren das; zumindest bekomme ich häufig Rückmeldungen, die meine Vermutung bestätigen.

Was für Tipps würdest du als Vollblut-/Herzblut-Herausgeber jetzt einem Anthologie-Newbie mitgeben?

Was dann, weiterführend, eine gute Anthologie ausmacht ist (grob zusammengefasst): die richtige Mischung auf inhaltlicher Ebene.

Soll heißen?

Damit meine ich zum einen, dass die Autorenauswahl ein relevanter Punkt ist. Ich persönlich mag es zum Beispiel, auf ein breites Spektrum zu setzen. Bei den Mängelexemplaren finden sich gestandene, bekannte Autoren neben Neulingen und aufstrebenden Schreibern wieder.

Ja, das hat mir so ähnlich Armin Rößler auch gesagt.

Auch mag ich es, Verlags- und Indie-Autoren auf eine gemeinsame Bühne zu stellen, um den Lesern und Kritikern zu zeigen, dass es hier gar keine klischeegetriebene Trennung geben muss (bewusst muss und nicht soll oder darf, denn meine Lesegewohnheiten obliegen sicher keinen objektiven Qualitätsmaßstäben).

Und doch sprichst du damit Skoutz aus der Seele. Das ist genau ja auch unser Ansatz beim Skoutz-Award: Nur die Geschichte zählt und nicht ihre Herkunft. Das Feedback, das wir erhalten, zeigt übrigens, dass deine Lesegewohnheiten insoweit tatsächlich ziemlich mainstream sind.

Die Autoren wähle ich also wirklich zu einem großen Teil nach meinem eigenen Geschmack aus, setze zusätzlich aber noch auf Namen, die meiner Meinung nach den „Horizont“ der Anthologie erweitern könnten – sprich: Autoren, deren Schreibstil/Herangehensweise an ein Thema etwas zum Buch beiträgt, das sich so noch nicht abbilden lässt.

Das stelle ich mir jetzt relativ schwierig vor. Und sonst?

Ein glückliches Händchen bei der Zusammenstellung und der Präsentation (Stichwort: Aufmachung/Einbettung und Platzierung der Geschichten) hilft sicher ebenfalls dabei, den Fans ein möglichst optimales Leseerlebnis zu bereiten.

Darüber hinaus ist es m. E. entscheidend, die richtige Bandbreite an unterschiedlichen Geschichten zu haben. Wenn man so will, verschiedene Subspezialisierungen innerhalb der vorgegebenen Disziplin. So gibt es in Mängelexemplare: Heimgesucht u. a. eine tragisch-schöne Liebesgeschichte, eine philosophisch angehauchte Lebenserzählung, eine Endzeitstory und noch einiges mehr – alles unter dem vereinenden Banner „Spuk- und Geistergeschichten“. Es gibt einen roten Faden, doch der Leser langweilt sich (hoffentlich) nicht, weil jede Autor seine eigene Interpretation des Thema auslebt.

Dieses Spielt mit Gleich und Anders macht für mich als Leser ja in hohem Maße den Reiz einer Anthologie aus. Darum mag ich es auch, wenn ein relativ enges Thema vorgegeben ist, weil man dann am besten sieht, welche ungeheure Vielfalt die enorme Kreativität der Autoren hervorbringen kann.

Und was ist dann das i-Tüpfelchen einer gelungenen Anthologie?

Zu guter Letzt sollte es immer mindestens ein Element im Buch geben, das einzigartig oder zumindest besonders ist. Bei den Mängelexemplaren wird beispielsweise in allen Bänden jede Geschichte mit einer Tusche-Illustration eingeleitet.

Dazu gibt es – je nach Ausgabe – mal handschriftliche Auszüge aus den Geschichten (natürlich vom jeweiligem Verfasser), die der jeweiligen Erzählung vorangestellt stehen, einen kleinen Gruß des Autors an die Leser oder ein Mini-Making-of. Wobei ich sagen muss, dass gerade das Making-of in Mängelexemplare: Dystopia bei den Lesern gespaltene Meinung erzeugt hat.

 

Anthologien sind in Deutschland – anders als in vielen anderen Ländern – relativ schwer an den Leser zu bekommen. Woran liegt das und woher nimmst du den Mut/die Kraft/die Sturheit, es trotzdem zu versuchen?

So genau kann ich mir das gar nicht erklären.

Lass es uns gemeinsam versuchen…

Das muss etwas sein, das tief kulturell verwurzelt ist in den deutschen Köpfen. Wie zum Beispiel die Gier der Deutschen nach Krimis. Das läuft ja sowohl im Fernsehen als auch auf dem Buchmarkt richtig gut und die Leute werden nicht satt, obwohl es wenig Innovationen und eine regelrechte Marktschwemme gibt.

Das ist ja ein internationales Phänomen. Crime ist überall auf der Welt ein starkes Genre und das eigentlich seit jeher, mal in der einen, mal in der anderen Ausprägung. Ist es die Lust am Rätsel? Das ließe sich ja auch in Kurzgeschichten darstellen, oder?

Kurzgeschichten haben zwar häufig ein überraschendes Ende, zum Miträtseln sind sie jedoch in den wenigsten Fällen geeignet.

Hm. Dann liegt es an etwas anderem.

Dann gibt es ja noch die kulturell-historische Ebene. In den USA hat die Short Story ja eine ganz andere Entwicklung hinter sich, da reicht fast schon das Namedropping meines Lieblingsautors Edgar Allan Poe – dieses Standing der Short Story hat noch Strahlkraft bis in die Gegenwart hinein. Ein solcher Background fehlt, in dieser Tiefe, in Deutschland einfach.

In dem Kontext wäre dann ja die spannende Frage, woran das liegt. Wir haben gerade in der Nachkriegsliteratur wirklich ganz hervorragende Autoren gehabt, die großartige, weltliterarische Texte als Kurzgeschichten verfasst haben. Wolfgang Borchert etwa.

So richtig scheint mir die Kurzgeschichte zudem auch nicht als eigenständige und anerkannte Literaturgattung akzeptiert zu werden. Viele scheinen zu denken, dass eine Kurzgeschichte nur die Fingerübung eines Romanautors sein kann oder eben für jene gedacht ist, die es zu einem Roman „nicht bringen“. Dass dahinter mehr steckt, eine eigene Kunstform, sehen die wenigsten.

Bis sie sich mal selbst an einer versuchen… Aber wenn alles so schrecklich schwierig ist, was treibt dich an, es trotzdem zu versuchen?

Weil ich Kurzgeschichten mag und an ihre Magie glaube. Und noch mehr freue ich mich, wie oben schon beschrieben, über die tollen Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten – anderen Schreib- und Literaturbegeisterten – auszutauschen.

Und zu einem gewissen Teil tragen sicher auch die Auszeichnungen und die vielen positiven Rezensionen, die die vier Mängelexemplare-Bücher bisher erhalten haben, zu meinem Engagement bei. Immerhin wurden alle vier Bände mit dem deutschen Horror Award „Vincent Preis“ ausgezeichnet (dreimal als Sieger, einmal als Drittplatzierter in der Kategorie „Beste Anthologie/Kurzgeschichtensammlung“). Das macht natürlich stolz!

Ich bin gespannt, wie die Skoutz-Leser die Mängelexemplare aufnehmen werden.

Als dritter Punkt ist es sicherlich auch entscheidend, dass ich sowohl das Schreiben als auch das Herausgeben als Hobby betrachte und nicht in finanzieller Abhängigkeit stehe. Gute Verkaufszahlen sind super, aber keine Notwendigkeit.

Wirtschaftliche Unabhängigkeit hat der Kunst noch nie geschadet. Ja.

 

Nach welchen Kriterien wählst du die Geschichten aus? Vielfalt? Bekannte Namen? Persönlicher Geschmack? Würfeln oder Orakeln?

Die Frage habe ich eigentlich weiter oben bereits beantwortet.

Puh, mir schwirrt schon der Kopf! Entschuldige. Da war das aber mehr im großen Zusammenhang. Aber ganz konkret: Du tüftelst an einem neuen Mängelexempar. Der Ansturm ist gigantisch. Wer darf rein, wer nicht?

In meinen Augen ist es entscheidend, mit einer guten Durchmengung Abwechslung zu erzeugen. Nachdem ich mir ein Thema ausgesucht habe, überlege ich, welche Autoren dem Buch gut zu Gesicht stehen würden. Zu Genre X passen z. B. die Autoren G und J wunderbar dazu und die Autoren Y und Z haben sich mit Veröffentlichungen in der Vergangenheit mit genau dieser Art Geschichte einen Namen gemacht. Dabei unterscheide ich prinzipiell nicht, ob der Autor für Verlage oder unabhängig unterwegs ist – die Qualität muss stimmen und nur das zählt.

Wie geht es dann weiter?

Die Autoren und ich sind in einer Arbeitsgruppe – im Regelfall auf Facebook in einer geheimen Gruppe – vernetzt, wo man sich in Ruhe austauschen kann.  Deadlines, Zeichenvorgaben und eine klare Ansage: „Du schreibst in diese oder jene Richtung!“ gibt es von mir nicht. Nichtsdestotrotz stehe ich den Autoren in jeder Phase der Ideenfindung, des Schreibens und des Redigierens als Ansprechpartner zur Verfügung. Das kann dann gerne mal in stundenlange Telefonate ausarten oder in nächtelange Chats oder E-Mails.

Nachtaktivität ist ein Kennzeichen vieler Buchmenschen. Der Skoutz-Kauz ist nicht versehentlich unser Maskottchen. Hat es auch schon einmal mit einem ausgewählten Autoren dann doch “nicht gepasst”?

Bisher ist es noch nie vorgekommen, dass ich die Geschichte eines beteiligten Autors ablehnen musste, weil sie nicht in die Anthologie hineingepasst hätte. Das wäre eine Enttäuschung sowohl für mich als auch für den Autor. Deshalb schaue ich im Vorfeld sehr genau, wen ich da anspreche, damit es wirklich passt und es keine großen Dopplungen bzw. Überschneidungen gibt.

Auf qualitativer Ebene habe ich so oder so keine Bedenken, schließlich habe ich die Beteiligten ja selbst ausgewählt. Andernfalls würde ich ja meine eigenen Fähigkeiten als Herausgeber in Frage stellen. Hehe 😊

Macht es für dich einen Unterschied, ob es eine einmalige Anthologie ist oder eine Reihe, die regelmäßig erscheint?

Ich denke, bei Anthologiereihen ist es ein wenig anders gelagert. Hier ist neben der Abwechslung ein gewisses Maß an Kontinuität wichtig. Ich greife immer wieder auf einen festen Autorenstamm zurück. Das sind vor allem die Leute, deren Geschichten ich besonders mag. Denn die Leser haben bestimmte Erwartungen an einen Nachfolgeband. Sie wollen überrascht werden und Neues lesen, aber der Rahmen sollte der gleiche sein.

Außerdem ist es, zugegebenermaßen, über Stammautoren einfacher, Stammleser zu gewinnen. Denn die Leser folgen ja von Haus aus eher „ihren“ Autoren als einem Herausgeber. Was ich übrigens völlig in Ordnung und legitim finde!

Das ist eine sehr noble Einstellung. Weil wir aber wissen, wieviel Mühe sich der Herausgeber einer Anthologie macht, wollten wir sie in dieser Interview-Reihe eben doch einmal für ihre Arbeit würdigen.

Anmerken möchte ich noch die besondere Freiheit, die mir der Amrûn-Verlag bei der Erstellung der Mängelexemplare lässt. Ich habe als Herausgeber freie Hand bei der Zusammenstellung des Buches. Auf der anderen Seite bekomme ich aber sofort Hilfe und Unterstützung, wenn ich diese benötige. Die Zusammenarbeit macht mega viel Spaß!

Jürgen Eglseer, der Kopf hinter dem Amrûn-Verlag, ist aber auch ein im positiven Sinne Buchverrückter.

 

Was war dein emotionalstes Erlebnis als Herausgeber?

Puh, gute Frage.

Danke.

Ich denke, diesen einen Moment gibt es nicht. Weder das erste eigene Buch in der Hand halten noch die erste erhaltene Auszeichnung oder gar die erste Rezension überhaupt haben mich wirklich umgehauen oder mich nachhaltig beeinflusst.

Ah, ein Mann des Modells “Coole Socke”

Besonders positiv in Erinnerung behalte ich immer unsere „Familientreffen“ – wenn sich die Mängelexemplare-Autoren im März traditionell in der Suppenbar treffen und wir uns in aller Ruhe austauschen können. Das ist wirklich toll und irgendwie kommen auch jedes Jahr mehr. 2017 waren wir, glaube ich, elf oder zwölf Leute. Diese Momente sind es, die mich emotional berühren.

Spielt da dann Suppe oder Alkohol die tragende Rolle? Von einer Runde abgesehen…

 

Was wäre das größte Kompliment, das man dir als Herausgeber machen kann?

Dass ich mit den Mängelexemplaren etwas geschaffen habe, das sich von anderen Anthologien positiv abhebt und in den Köpfen der Menschen in bester Erinnerung haften bleibt.

Das steht doch eigentlich außer Frage, oder?

 

Wer ist für dich der ideale Leser?

Der Leser, der sich auf jede neue Ausgabe der Mängelexemplare freut, sich dann aber nicht scheut, auch einmal auszusprechen, sollte eine Geschichte schwach sein oder die Reihe sich in eine, seiner Meinung nach falsche Richtung entwickeln.

 

Was macht für dich ein gutes Anthologie-Cover aus? Gibt es da andere Regeln als für einen Roman?

Eine Anthologie erzählt immer mehrere Geschichten.

Ja, daher auch meine Frage.

Ein gutes Cover zeigt auf, worum es auf den folgenden 300+ Seiten prinzipiell geht – es suggeriert nicht etwas, das nicht eintreten wird (ist z. B. zu reißerisch oder zeigt etwas, das sich im Buch nicht wiederfinden lässt).

Hätte, da ein Cover der erste Eindruck vom Buch ist, dann auch irgendwie enttäuschte Leser zur Folge – oder schlimmer noch: es würde potentielle Leser abschrecken.

Also muss es extrem ausdrucksstark, ein Eyecatcher sein und pickt sich vielleicht ein besonderes Motiv aus einer Geschichte heraus und ist trotzdem ambivalent genug, um für jede einzelne Erzählung zu stehen.

Bei Reihen sollte es einen Wiederkennungswert geben. Bei den Mängelexemplaren sind das Logo sowie die jeweilige prägnante farbliche Gestaltung diese tragenden Elemente, die eine Zuordnung problemlos ermöglichen. Wenn man alle Bücher nebeneinanderlegt wird schnell deutlich, was ich meine:

 

Und abschließend am Rande: auf allen Mängelexemplare-Covern finden sich, zum Teil gut versteckt, die Initialen der beteiligten Autoren wieder. Ich finde es wichtig, alle Namen aufzuführen und nicht einzig die Zugpferde hervorzuheben. Das mag vielleicht nur ein kleiner Baustein sein, aber solche Details tragen meiner Meinung nach ebenfalls zur Qualität eines hervorragenden Covers bei.

Damit bringst du vor allem getreu deiner gerade aufgestellten Kriterien zum Ausdruck, was die Mängelexemplare ausmacht: Dieser enorme Teamgeist.  🙂

 

Und zum Schluss: auf welche Frage in einem Buchinterview möchtest du einfach nur mit »Ja« antworten?

Ich glaube, so einsilbig kann ein Autor gar nicht antworten, als dass er sich so eine Frage wünscht 😉

Warum überrascht mich das jetzt aus deinem Munde so überhaupt nicht? Lieber Konstantin, du hältst den absoluten Rederekord in unseren gut 200 Interviews. Aber es hat mir viel Spaß gemacht und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Anthologien, nicht nur im Skoutz-Wettbewerb. Hoffentlich sehen wir uns in Frankfurt auf der Leserparty!

 

Hier könnt ihr Constantin Dupien treffen:

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Homepage von Constantin Dupien

Constantin Dupien auf Instagram

 

Lesetipp:

Ruf der Dunkelheit – Historischer Horror-Roman von Vincent Voss und Constantin Dupien

Das Böse erwacht!
Weihnachten 1914. Es lauert in den Schützengräben:
Eine Macht, die Jahrhunderte im Verborgenen schlummerte, wird durch das zermürbende Kriegstreiben im regendurchtränkten Flandern geweckt.

Dunkle Schatten nähern sich den Stellungen der Krauts und Tommys, gefährlicher noch als das Trommelfeuer der Mörser und Haubitzen.
Immer mehr Leichen säumen die Schlachtfelder.

Skoutz meint:Abwechselnd aus der Sicht eines Thommys und eines Krauts geschrieben, sind die Protagonisten überzeugt, dass der jeweils andere das Monster ist, ohne in der beklemmenden und für sich schon grauenvollen Atmosphäre der Schützengräben den Krieg als wahres Monster zu erkennen – und die in diesem Fall nicht nur metaphorische Dunkelheit, die es anlockt. Wenn zwei, die was von ihrem Fach verstehen, sich zusammentun, darf man gespannt sein. Herausgekommen ist ein teuflisch spannendes Buch, das beklemmend und anschaulich Orte und Personen beschreibt und im Leser die uralte Angst vor dem Dunklen neu belebt.

 

 

Hinweis:

Der vierte Band der Anthologie-Reihe Mängelexemplare 4: Heimgesucht aus dem Amrûn Verlag von Herausgeber Constantin Dupien wählte Skoutz-Jurorin Jana Oltersdorff für die Midlist Anthologie 2017 aus der Longlist Anthologie 2017 aus und nominierte es damit für den Skoutz-Award.

Mit diesem Band bahnen sich 6 Horrorgeschichten sehr verschiedener Autoren den Weg zur fast unerträglichen Hochspannung…

Wir haben dasBuch natürlich sofort genauer angesehen und für euch ausführlich besprochen (weiterlesen)

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