Tote Götter – Okkulter Horror von Faye Hell

“Tote Götter” ist ein Date mit dem Teufel, mit Geistern und Dämonen, die hinter dem erschreckend dünnen Schleier unserer Wirklichkeit darauf warten, zu entkommen.

Und daher ist das gut 500 Seiten umfassende, im Februar 2017 vbei Amrûn verlegte Buch völlig zu Recht aus den knapp 200 Titeln der Longlist Horror von Vorjahres-Sieger Michael Merhi in seine persönliche Auswahl für die Midlist Horror 2018 des Skoutz-Awards gepackt worden.

Tote Götter – Okkulter Horror zwischen Geistern und Dämonen von Faye Hell

Um was geht es in Tote Götter?

Hannah ist unheilbar krank. Nach einer Amerikareise wird sie zusätzlich zu ihren körperlichen Beschwerden von grauenhaften Visionen geplagt. Teuflische Kreaturen bevölkern ihre düstere Albtraumwelt, sogar die Menschen in ihrem Umfeld verändern sich und verfolgen sie.

Mit Hilfe der richtigen Therapie hofft die junge Frau die paranoiden Wahnvorstellungen in den Griff zu bekommen. Sie will die Zeit, die ihr noch bleibt, mit ihrer großen Liebe Lukas erleben und nicht im erschreckenden Paralleluniversum ihres zerrissenen Geistes gefangen sein.
Doch was, wenn der blanke Horror kein Irrsinn ist, sondern die neue Wirklichkeit und die reale Welt von gestern nur noch eine vergängliche Erinnerung?
Hat Hannah das unsagbar Böse wiedererweckt?
Oder sind es ihre eigenen Dämonen, die sie bekämpfen muss?

Wie fanden wir Tote Götter?

Was Hannah erlebt, könnte die Ausgeburt einer kranken Fantasie sein. Okay, einer sehr kranken, denn je mehr man davon liest, desto hartnäckiger werden die Zweifel, ob nicht doch alles wirklich sein könnte. Oder gerade wirklich wird … Im Strudel solcher Gedanken verliert sich der Leser in seinen eigenen Spekulationen und das macht Faye Hells Horror so intensiv.

Skoutz-Juror Michael Merhi meint: Eine Gratwanderung zwischen Wahn und Wirklichkeit. Faye Hell gelingt dieser Spagat und so packt sie den Leser von der ersten Seite an. Teuflisch gut geschrieben.

 

Wem verdanken wir Tote Götter?

Wer sich ins Licht stellen will, der sollte seinen Schatten kennen.

Seit ihrer frühesten Kindheit ist Faye vom Bösen fasziniert. Im Alter von elf Jahren schreibt sie ihre erste Horrorgeschichte. Eltern und Lehrer sind sich sicher: Das ist nur eine Phase, das vergeht. Doch es ist alles andere als eine Phase und vergeht erst recht nicht, viel eher verfeinert sich ihr Hang zum Diabolischen und nimmt professionelle Züge an.

Seit 2007 ist sie Redakteurin des VIRUS Magazins (unter dem Namen Lili Marlene), dort verfasst sie vorrangig Rezensionen zu Horrorfilmen abseits des Mainstreams. In ihrer schriftstellerischen Arbeit verbindet sie subtiles Grauen mit expliziter Gewalt und Obszönität. Ein Leben ohne Horror, das ist für Faye undenkbar.

Warum das Pseudonym Faye Hell? Weil nicht nur das fiktive Leben die Hölle sein kein. Aber auch, weil selbst der schwärzesten Nacht stets etwas Helles innewohnt. Und sogar der Teufel ein Lichtbringer ist.

In Leipzig hatten wir ja schon das Vergnügen mit Faye Hell zu ratschen und wir freuen uns schon sehr darauf, dass alsbald intensiv zu wiederholen. Das Interview wird unter Garantie toll!

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