Skoutz-Jahresendspurt – vierundzwanzigstes Türchen von Wolfgang Hohlbein

Einen wundervollen Heiligen Abend wünschen wir euch alle. Heute haben wir eine ganz besondere Überraschung für euch, denn der liebe Wolfgang Hohlbein war so freundlich, für uns dieses Türchen zu gestalten. Wolfgang Hohlbein ist einer der bedeutendsten und meistgelesenen Fantasy-Autoren Deutschlands. In mehr als drei Jahrzehnten hat der über 200 Bücher (teils auch unter Pseudonymen) veröffentlicht und er hat uns versprochen, dass noch einige mehr folgen werden.

Wir waren neugierig, wie so ein erfolgreicher Autor das Weihnachtsfest verbringt, ob er spezielle Traditionen hat und haben ihn mit einigen Fragen gelöchert. Viel Spaß!

 

Interview mit Wolfgang Hohlbein

 

Lieber Herr Hohlbein, vielen Dank, dass Sie mir ein wenig Ihrer wertvollen Zeit schenken, um mir meine Fragen zu beantworten.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer und die Menschen stellen sich nach und nach auf Weihnachten ein. Wie ändert sich Ihr Alltag in der Vorweihnachtszeit? Hat der ganze Trubel Einfluss auf Ihren Alltag? Oder lassen Sie sich davon nicht beeinflussen?

Eigentlich überhaupt nicht. Klar ist das alles etwas trubeliger, man trifft erste Vorbereitungen, das Übliche halt, fragt sich: „Was, um Gottes Willen, schenkt man diesem und jenem?“, aber eigentlich ist es zu sonst eigentlich kein großer Unterschied. Im Gegenteil, meist sind wir froh, wenn Weihnachten wieder vorbei ist.

Das geht wahrscheinlich vielen Menschen so

Ja *lacht*

 

Was verbinden Sie persönlich mit Weihnachten? Weihnachtsmärkte, duftendes Gebäck, Lieder, spezielle Rezepte und Traditionen …

Auf Weihnachtsmärkte gehe ich eher selten, gut, früher, als die Kinder noch klein waren sind wir natürlich auch hingegangen, aber seit sie größer sind eigentlich nicht mehr. Bei uns steht eher Weihnachten selbst, also die Feiertage im Vordergrund. Der klassische Grund, mal die ganze Familie zusammenzuholen, an einem Tisch zu sitzen und hinterher froh zu sein, wenn sie alle wieder weg sind. Aber ansonsten bin ich eigentlich nicht so der große Weihnachts-Fan.

 

Ich habe gesehen, dass Sie sich auch schon das ein oder andere Mal mit dem Thema Weihnachten literarisch auseinandergesetzt haben. Gibt es irgendeine Idee, eine Figur oder sonst irgendetwas, was sie gerne mal mit dem Thema Weihnachten in Verbindung aufs Papier bringen würden?

Nein, schlichtweg nein.

 

Gibt es im Hause Hohlbein Weihnachtstraditionen, die Sie jedes Jahr pflegen? Traditionelle Gerichte, die es jedes Jahr gibt, oder ist das alles eher spontan?

Meine Frau bereitet den Weihnachtsbraten, meistens den klassischen Puter, wenn am zweiten Weihnachtsfeiertag die ganze Familie zusammenkommt. An Heiligabend selber gibt es bei uns auch den typischen Kartoffelsalat mit Würstchen oder so etwas, denn das ist, selbst wenn man es klein hält, bei einer so großen Familie wie der unseren eine Menge Arbeit. Und da sehe ich dann nicht ein, dass meine arme Frau dann auch noch groß kochen soll.

 

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Weihnachten mit Ihren liebsten Buchfiguren verbringen … Wen würden Sie einladen, wo würden Sie feiern und wie würde so ein Fest aussehen?

Über diese Frage habe ich lange nachgedacht, aber mir ist schlichtweg nichts eingefallen.

Okay …

Ich hab jetzt auch keine Lieblingsfigur, es ist immer die, mit der ich mich gerade beschäftige, die ich auf dem Papier zum Leben erwecke.

(Ich persönlich würde wohl mit Andrej und Abu Dun oder mit Robin und Salim feiern wollen) 🙂

 

Gibt es einen Wunsch, den Sie schon sehr lange haben, sich aber noch nicht erfüllt hat?

Nein, ich bin tatsächlich wunschlos glücklich.

Oh, das hört man selten heutzutage.

Naja, ich meine, ich bin gesund, meine Familie ist nicht mehr verstritten, als andere auch, und ich bin in der charmanten Situation, mir die Wünsche zu erfüllen, die ich habe. Und das meine ich jetzt nicht nur finanziell, sondern überhaupt. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, was will ich mehr?! Okay, vielleicht dasselbe Verhalten die nächsten 60 Jahre…

 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und für einige ist es Brauch, sich gute Vorsätze vorzunehmen. Haben Sie auch so etwas und wenn ja, schaffen Sie sie stets umzusetzen?

Seit etlichen Jahren habe ich keine mehr, außer den Klassiker vielleicht, sich keine guten Vorsätze vorzunehmen. Es funktioniert ja doch nicht. Entweder man will etwas und macht es, oder man will es nicht, dann ist der Vorsatz nur ein Alibi. Einer der vielen Vorsätze ist ja jedes Jahr, das Rauchen aufzugeben. Das habe ich mir 30 Jahre lang vorgenommen und nie hab ich es geschafft. Und irgendwann, so mitten im Jahr habe ich mir gedacht, so, jetzt ist gut und seitdem war es gut.

 

Bevor ich mich nun von Ihnen verabschieden möchte, hätte ich noch eine letzte Frage. Was dürfen wir 2018 von Ihnen erwarten? Manche wünschen sich eine Fortsetzung für Märchenmond (vielleicht sogar eine Weihnachtsgeschichte), Wolfsblut oder die Götterromane …

Bei Märchenmond glaube ich nicht, dass es noch mal eine Fortsetzung geben wird. Es gibt mittlerweile 4 Bände und ich denke, es reicht. Ich habe gerade eine neue Trilogie begonnen, der erste Band heißt „Armageddon“, in dem es um die Prophezeiung des Johannes und die Apokalypse geht, da wird es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben. Ansonsten gibt es immer wieder spannende Projekte, mit denen ich mich beschäftige, was aber daraus wird …

… können Sie jetzt wahrscheinlich noch gar nicht sagen …

Nein, also es wird mit Sicherheit auch eine Fortsetzung der „Chroniken der Unsterblichen“ geben. Das sind dann schon mal zwei Titel und ob es einen dritten geben wird, weiß ich aktuell noch nicht.

Vielen Dank für die Zeit, die Sie sich genommen haben. Es war mir wirklich eine Ehre und wir freue mich schon sehr auf die weiteren Bücher, mit denen uns Wolfgang Hohlbein noch viele weitere spannende Lesestunden bescheren wird.

 

Neugierig geworden? Seinen neusten Endzeit-Roman “Armageddon” könnt ihr hier bekommen, mehr über die vielen Bücher Wolfgang Hohlbeins und ihn als Autor persönlich bekommt ihr auf seiner Homepage und auf der Facebook-Seite.

In diesem Sinne wünschen wir euch ein wundervolles Weihnachtsfest und hoffen, dass ihr ihn genauso verbringen könnt, wie ihr euch das wünscht. Wir würden uns freuen, wenn ihr morgen wieder reinschaut, denn ein weiterer Autor wird euch mit seinem Beitrag erfreuen und, soviel sei verraten, es gibt wieder etwas zu gewinnen …

 

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