Shortlist Fantasy: Die dreizehnte Fee von Julia Adrian

Die Dreizehnte Fee von Julia Adrian (SLF16)

Fantasy IconAward Shortlist Silber IconDie Fantastin unserer Jury, Mella Dumont, hatte im März aus weit über 200 vorgeschlagenen Titeln aus der Longlist Fantasy 12 Bücher für die Midlist Fantasy des Skoutz-Awards 2016 auszusuchen. Dafür hat sie Leshighlights gewählt, die für sie die Vielfalt des Genres Fantasy im vergangenen Lesejahr repräsentieren.

Die 3 Titel, die aus der Midlist mit den meisten Freunden unter Lesern und der restlichen Jury gehen von der Shortlist im September ins Rennen um den Fantasy-Skoutz 2016.

 

Die Dreizehnte Fee von Julia Adrian ist eines davon.

Julia-AdrianBei Die Dreizehnte Fee handelt es sich um eine 212 Seiten starke, im April 2015 vom Drachenmond Verlag veröffentlichte Märchenadaption. Die Fee wird nach 1000 Jahren Schlaf endlich wachgeküsst und geht dann auf Rache sinnend mit einem geheimnisvollen Hexenjäger auf tödliche Jagd. Wir wagten uns anlässlich der Nominierung des Titels zur Midlist in Julias Märchenwelt und haben danach ausführlich berichtet (weiterlesen).

Um euch mehr über Julia Adrian erzählen zu können, war Kay Noa bei ihr zu Besuch. Die beiden haben sich gut unterhalten´. Über den Vorteil, sein eigenes Fangirl zu sein, versteckte Seelenfragmente in Büchern – und warum Frau Rowling manchmal wirklich übertreibt (weiterlesen).

 

Wie alle Shortlist-Titel haben wir auch Die Dreizehnte Fee von Julia Adrian noch einmal aus dem Skoutz-Buchregal genommen, damit Fantasy-Jurorin Mella Dumont  das Buch für euch bespricht.

Eine Aufgabe, der Mella gerne nachgekommen ist. Und was sie zu sagen hat, das lest am Besten selbst:

 

Mella Dumont bespricht: Die Dreizehnte Fee von Julia Adrian

Die Dreizehnte Fee

Die Dreizehnte Fee von Julia Adrian war eines der zwölf Bücher, die ich aus langen Listen mit Leservorschlägen ausgewählt habe.

Erster Eindruck:

Mir war das Buch schon vorher aufgefallen, da es von vielen Lesern in den sozialen Medien lobend erwähnt wurde. Mir gefiel die Idee, dass die Protagonistin nicht als engelsgleichgute Fee oder als harmloses Mädchen daherkommt, sondern dass wir von Julia Adrian in den Geist einer Person mitgenommen werden, die in ihrem Leben viel Leid und Schrecken verbreitet hat.

Die Geschichte:

Und so konnte der Anfang, bei dem die Protagonistin gerettet und gleichzeitig doch gefangen genommen wird, gleich begeistern. Ein Kandidat für die Midlist war gefunden! Und auch viele Leser waren von dem Buch fasziniert. Beim Lesen des gesamten Werkes erlebte ich dann in der zweiten Hälfte ein paar Längen, weil sich das Suchen und Bekämpfen der anderen Feen wiederholt hat. Insgesamt 12 böse Hexen oder Feen sind über drei Bände hinweg von der Protagonistin zu überwinden. Wer mit der Reihe beginnt, sollte sich also gleich darauf einstellen, nicht nach Band 1 einfach aufzuhören, wie ich es getan habe (es gab ja noch weitere Bücher näher in Augenschein zu nehmen).

Das Besondere:

Die 13. Fee will Rache üben und liebt doch jede ihrer ehemaligen Schwestern, die sie verfolgt. Sie geht ihren Weg, obwohl ihr Schicksal bereits vorbestimmt zu sein scheint – ihr droht unausweichlich der Tod. Die Art, wie die Autorin den inneren Kampf der Protagonistin darstellt, konnte mich überzeugen. Ich fand es mutig, eine derart ungewöhnliche Hauptfigur ins Rennen zu schicken; genau solche Bücher verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Das Cover ist wunderschön gestaltet worden und passt perfekt zu der Geschichte. Märchen liegen spätestens seit Cornelia Funkes ›Reckless‹ im Trend und Julia Adrian hat hier ein ganz besonderes Werk geschaffen, das ihr euch auf jeden Fall näher ansehen solltet. Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht.

Falls ihr nun Lust auf ein wenig märchenhaften Lesespaß bekommen habt, die Fee fgibt es hier bei Amazon.

 

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