Shortlist Erotik: Lords of Lucifer von Alexa Kim

Unsere diesjährige Erotik-Jurorin, die großartige Linda Mignani, hat sich das letzte Buch im Finale um den Erotik-Skoutz 2017 zu Gemüte geführt: Lords of Lucifer von Alexa Kim.

Und es scheint, als hätte das Buch, um die geheimnisvolle Rockband Lords of Lucifer und ihren düsteren Frontman Kiran, Linda überzeugen können. Kein Wunder, immerhin haben es Alexa Kims Rocker aus der Longlist Erotik mit knapp 300 Titeln in die Midlist und von dort mit der Gunst der Jury und der Leser ins Finale geschafft.

Auch Skoutz hat sich das Buch bereits angesehen (weiterlesen) und auch mit Alexa Kim ein sehr überraschendes Interview über Freud und Leid einer Erotik-Autorin geführt (weiterlesen). Wir sind jedenfalls sehr gespannt, ob Lords of Lucifer sich auf der Skoutz-Award Night 2017 am 13.10.2017 in Frankfurt (Karten gibt es hier) gegen seine Konkurrenten durchsetzen kann.

Linda Mignani über Lords of Lucifer von Alexa Kim.

Der Roman punktet von der ersten Zeile an mit einem gelungenen, frischen Schreibstil, der den Leser sofort zu einem Teil der Geschichte werden lässt.
Lea findet die neuen Untermieter einfach schrecklich und faszinierend zugleich. Und so möchte auch der Leser wissen, was es mit dieser Rockband auf sich hat und warum sich alle Menschen in Leas Umfeld plötzlich anders benehmen.

Obwohl Lea selbst eigentlich nichts mit den Störenfrieden zu tun haben will, die ihren gewohnten Lebensrhythmus gewaltig durcheinanderbringen, kommt es, wie es kommen muss: Sie geht mit ihrer Freundin Doreen auf eine Party der Rockband. Jeder Instinkt warnt sie vor einer Gefahr, die sie sich nicht näher erklären kann und sie hält ihre eigentümlichen Beobachtungen für Einbildung, bis sie dann tatsächlich etwas sieht, das so verrückt ist, dass es nicht echt sein kann. Doch ehe sie von der Party flüchten kann, gerät sie in Kirans Fänge.

„Unerwartet umarmt er mich – es fühlt sich an, als werde ich in einen Mantel aus Dunkelheit umhüllt.“

Dieser Satz beschreibt deutlich Leas Zerrissenheit.

Kiran lässt Lea zwar erst einmal gehen und sie wacht in ihrem Zimmer auf, doch leider ist es Doreen nicht so ergangen. Sie ist ganz und gar verschwunden. Auch Leas Eltern benehmen sich immer seltsamer. Lea will von Kiran nichts wissen, doch sie kann nichts gegen seine Anziehungskraft tun und ein gefährliches Katz- und Mausspiel beginnt. Das sexuelle Knistern zwischen Lea und Kiran ist im wahrsten Sinne des Wortes lodernd und nicht von dieser Welt …

Lindas Fazit:

Wer gerne erotische Fantasy liest, die sowohl mit einer gelungenen Geschichte als auch mit prickelnden Sexszenen punkten kann, sollte bei Lords of Lucifer zugreifen. Außerdem sollte man nichts gegen „Männer“ haben, die sich nehmen, was ihnen gefällt und die Heldin auch ein wenig zu ihrem Glück zwingen, sodass es auch ihr gefällt.

Lords of Lucifer von Alexa Kim hat mir sehr gut gefallen. Und wenn ich Nachtsterne vergeben könnte, würde ich fünf von fünf vergeben.

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