RIP: Petra Röder

Soeben hat uns auf Facebook eine unfassbar traurige Nachricht erreicht:

Die beliebte Skoutz-Autorin Petra Röder, ist völlig überraschend an einem Herzinfarkt verstorben. Chefredakteurin Kay hatte sich mit ihr in Nürnberg wunderbar über ihre gemeinsame Liebe zu Tieren, Petras Katzen und natürlich ihre Geschichten unterhalten (weiterlesen).

Petra Röder, die z.B. mit ihrem wundervollen Roman “Und wenn es doch Liebe ist” von Poppy J. Anderson für den Romance-Skoutz 2016 nominiert worden war, war eine Autorin, die ihr Leser für ihre warmherzig geschriebenen Fantasy- und Romanceromane liebten.

Petra sagte von sich selbst, dass Michael Ende sie mit seiner “Unendlichen Geschichte” infiziert hätte. Jeder, der ihre Bücher kennt, weiß, dass es ihr daran nie gemangelt hat. Ob sie von Vampiren (Blutrubin – Die Verwandlung), Zeitreise-Fantasy wie “Flammenherz” oder eben “ganz normalen” Liebesgeschichten (“Drei kleine Worte”) erzählt.– Petras Geschichten treffen immer mitten ins Herz und unterhalten mit ihrer unvergleichlichen Mischung aus Humor und Gefühl.

Noch im April veröffentlichte sie ihr aktuelles Buch “Götterfee Band 1”, das bei uns für einen der nächsten Reports aus dem Skoutz-Buchregal vorgesehen war. Wir hatten den festen Vorsatz, mit Petra über diese wunderschöne Geschichte zu sprechen. Nun bedauern wir sehr, dass es dazu nicht mehr gekommen ist und möchten an dieser Stelle Petras Ehemann im Namen des ganzen Teams unser tiefempfundenes Beileid ausdrücken.

Es ist vielleicht nicht für die Familie, wohl aber für die Leser ein Trost, dass ein Autor in seinen Geschichten immer weiterleben wird, denn bei jedem echten Autor schwingt die Seele zwischen den Zeilen und wirkt ihre Leideschaft fort.

Wer mehr über Petra Röders Werk und Leben erfahren will, sollte auf ihrer Homepage vorbeischauen.

 

Skoutz-Lesetipp:

Götterfee – Urban Fantasy von Petra Röder

Seit ihr Vater wieder geheiratet hat, fühlt sich Alexias Leben wie eine Neuverfilmung von Aschenputtel an. Bis zu dem Tag, an dem sie Isara begegnet, einer ziemlich eigenwilligen Elfe, die ihr von einer uralten Prophezeiung erzählt. Sie behauptet, dass in Alexia göttliches Blut fließt und nur sie die von Zeus geschaffene magische Welt retten kann.

Dort lernt sie Jake und Liam kennen, einen Elfen und ein Halbblut, die sie beide sehr faszinieren. Als das Orakel von Delphi ihr schließlich noch eine grausame Zukunft voraussagt, ist sie am Boden zerstört. Sollte sich diese schreckliche Vision bewahrheiten, bleibt ihr nicht viel Zeit. Kann Alexia ihre noch verborgenen magischen Kräfte aktivieren, um ihre Aufgabe zu erfüllen?

Skoutz meint: Der Hinweis auf Aschenputtel hat uns ein wenig irritiert, denn irgendwie fanden wir die Sache mit den Feen und den Göttern viel spannender. Die Klasse eines Autors erkennt man immer dann, wenn er eine vermeintlich bekannte Geschichte erzählt. Und das zeigt, das Petra Röder zu den ganz Großen ihres Fachs gehört, denn Alex’ Abenteuer zwischen Götterprophezeiungen, Weltenretten und Liebeswirren ist so frisch und mitreißend erzählt, dass man sich nach dem Ende etwas verlassen fühlt

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Wer das Buch kaufen möchte, kann das hier bei Amazon über unseren Affiliate-Link tun.

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