Mission Hoffnung – Alienroman von Anja Bagus

 

 

Mission Hoffnung – Alienroman von Anja Bagus

SciFi IconAward Shortlist Silber IconHeute stellen wir euch einen der Titel vor, die unser Juror Karsten Kruschel aus über 100 vorgeschlagenen Titeln (Longlist) für die Midlist Science Fiction des Skoutz-Awards 2016 ausgesucht hat. Dort wurde Mission Hoffnung von den Lesern und der restlichen Jury in die Shortlist, also unter die letzten 3 Titel des Genres gewählt. Nun wird es im September gegen zwei Mitbewerber für den Science Fiction-Skoutz 2016 ins Rennen gehen. Es handelt sich um ein 140 Seiten starkes, im April 2015 von O’Connell-Press veröffentlichtes Buch, das sich in einer verdächtig nach Gegenwart riechenden Zukunft mit hochbrisanten Fragen beschäftigt.

Doch seht selbst:

Mission HoffnungUm was geht’s in Mission Hoffnung?

Kriege, Umweltverschmutzung, Raubbau an den Ressourcen.
Die Erde stirbt.
Und mit ihr die Menschheit.

Oder nicht?
Maria und Bruno, zwei irdische Astronauten, entdecken auf einer fernen Welt Artefakte einer anderen Zivilisation. Während sie die Überreste untersuchen, verlieben sie sich ineinander und das Kind, das Maria bald darauf unter dem Herzen trägt, wird zur letzten Hoffnung für die sterbende Menschheit.
Doch dann geschieht das Unglaubliche: Außerirdische erscheinen über der Erde und sind bereit, für das Überleben des Kindes in Marias Bauch, fünfhundert auserwählten Menschen einen Neuanfang auf einer unverbrauchten Welt zu ermöglichen.
Doch wer sollen diese Fünfhundert sein? Wer will sie guten Gewissens auswählen? Welche Pläne verfolgen die Außerirdischen wirklich? Und darf man den Rest der Menschheit einfach seinem Schicksal überlassen?
Für Maria und Bruno beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um Antworten auf all diese Fragen zu finden …

Wie fanden wir Mission Hoffnung?

So kurz das Buch auch ist (und wir hätten gern ein paar Seiten mehr gehabt), so ist doch alles Wichtige drin. Es ist – vielleicht aufgrund der Nähe zur Gegenwart – ein realistisches Szenario mit einer tief philosophischen Grundfrage, die unweigerlich zum Nachdenken anregt. Und das, obwohl weder Spannung noch Gefühle zu kurz kommen.

Skoutz-Juror Karsten Kruschel: „Ein sehr kurzer, aber gerade deswegen beeindruckender Roman über Hoffnung und Moral, der sehr eindrucksvoll beweist, dass Science Fiction eben nicht von der Zukunft handelt, sondern von der Gegenwart.“

Wem verdanken wir Mission Hoffnung?

Anja Bagus lebt mit Katzen, Hund, Mann und Kind im Ruhrgebiet. Neben dem Schreiben bereichert sie gerne und mit vollem Einsatz Cons und Messen, wo sie mit ihrer unverwechselbaren Art speziell für ihre „Aetherwelt“ wirbt, von der die meisten ihrer Bücher berichten. Insofern ist „Mission Hoffnung“ kein typischer Bagus-Roman, zeigt aber umso mehr, wie vielseitig die Autorin doch ist.

Kay Noa hat sich mit ihrer Autorenfreundin Anja Bagus bei einem Besuch über (ver)liebenswerte Protagonisten, Kommafehler und die Sehnsucht, die Welt zu verbessern, unterhalten (lest weiter…)

„Mission Hoffnung“ gibt es für alle, die gleich loslesen wollen, auch im Handel, z.B. auf Amazon.

 

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