Mechanische Geister – Die Steampunk-Chroniken #2 von Stefan Holzhauer (Hrsg.)

Die Steampunk-Chroniken #2: Mechanische Geister  – Steampunk-Anthologie von Stefan Holzhauer (Herausgeber)

Heute stellen wir Mechanische Geister von Stefan Holzhauer vor, einer wunderschönen Steampunk-Anthologie, die Juror André Skora für die Midlist SF 2017 des Skoutz-Awards aus über 150 Titeln der Longlist 2017 nominiert hat. Die 250 Seiten starke, im Mai 2016 vom Herausgeber selbst veröffentlichte Anthologie entführt höchst stimmungsvoll in Retrosettings für spannende und gruselige Geschichten.

Doch nun zum Buch selbst.

 

Um was geht es in Mechanische Geister?

Wenn alte, schaurige Gemäuer, weiße Frauen und irre Wissenschaftler auf Ætherspektrografen und mechanische Geisterfallen treffen, dann verbünden sich E.T.A. Hoffmann, Edgar Alan Poe, oder H.P. Lovecraft mit Jules Verne, dann entsteht eine Symbiose aus Gaslicht-Schauergeschichten und Steampunk.

In elf Geschichten verquicken namhafte Genre-Autoren die Versatzstücke klassischen Grusels mit den physikalisch unkorrekten technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen des Genres Steampunk, und schicken den Leser in ein bizarres Zwischenreich aus Schrecken und Aufklärung, aus Grusel und Forschung, dem man nie wieder entrinnen wird.

Folgende Autorinnen und Autoren erlauben sich, euch das Gruseln zu lehren – wenn ihr es wagt:

  • Vorwort: Susanne Gerdom
  • Die vermauerte Tür — Tedine Sanss
  • Annabelle Rosenherz und die seltsamen Ereignisse im Kloster Lichtenthal — Anja Bagus
  • Die letzte Nacht — Erik Schreiber
  • Advent, Advent — Kirsten Brox
  • Der mechanische Geist — Ricarda Tesch
  • Die Sümpfe von West Ammingham — Yola Tödt
  • Der Engel aus Montreal — Christian Heck
  • Dritter Versuch — Dieter Bohn
  • Der letzte Abend — Michael Edelbrock
  • Maximilian von Homburg – Der Hauch des Todes — Gerd Samrowski
  • Der Schiffbrüchige aus Sumatra — Tedine Sanss

Wie fanden wir Mechanische Geister?

Stefan Holzhauer ist in der Steampunk-Szene natürlich ein Begriff und wenn er zu einer Anthologie aufruft, kann er die Creme de la Creme des Genres um sich versammeln. Dankeschön dafür, dass er es getan hat. Es ist immer schwierig, eine Anthologie zu besprechen, ohne zu sehr in die Details zu gehen. Die Geschichten sind wundervoll geschrieben und so verschieden die Autoren und ihre Stile auch sein mögen, sie alle sind sehr gut lesbar. Die Geschichten sind atmosphärisch dicht und liebevoll ausgestaltet, mal spannend, mal gruslig, mal lustig, mal romantisch. Aber immer unfassbar fantasievoll im Umgang mit “Was wäre, wenn …”, das ja den Charme des Steampunk ausmacht. Schön auch die Zitate an klassische Vorlagen und das Vorwort von Susanne Gerdom, dem man die Liebe zum Genre in jeder Zeile anmerkt.

SF-Juror André Skora meint:  Elf Geschichten rund um die teils bizarr anmutenden Gerätschaften und Maschinen des Steampunks.

 

Wem verdanken wir Mechanische Geister?

Stefan Holzhauer wurde 1965 in Wuppertal geboren und arbeitet als freiberuflicher Webentwickler, Webdesigner, IT-Berater und Journalist. Bereits früh wurde er mit dem unheilbaren Virus des Lesens infiziert und hier taten es ihm besonders die gesellschaftlich damals nicht gerade akzeptierten Genres Science Fiction und Fantasy an. Die Kritik an der Wahl seines Lesestoffes hat er jedoch hartnäckig und erfolgreich ignoriert und ist dem Phantastik-Genre bis heute sehr zugetan. Literarische Lieblinge sind beispielsweise der SF-Autor Alan Dean Foster oder Jim Butchers »Harry Dresden«-Reihe.

Wenn er nicht an Webseiten herum schraubt oder Bytes zwischen Datenbanken hin und her schiebt, widmet er sich in seiner Freizeit neben dem Lesen (technikaffin wie er ist natürlich vorliebig mit E-Books) und dem Prokrastinieren mit verschiedenen Computerspielen seinem anderen Hobby: dem News- und Artikelportal PhantaNews.de. Ach ja – und selbstverständlich den STEAMPUNK-CHRONIKEN, die inzwischen eine gewisse Eigendynamik entwickeln …

Damit ihr euch ein Bild von Stefan Holzhauer machen könnt, war Kay bei ihm zu Besuch, um sich mit ihm in einem sehr spannenden Gespräch über den Umbruch in der Verlagswelt, den besonderen Reiz von Anthologien und natürlich über Steampunk zu unterhalten (weiterlesen).

Wer mag, kann Mechanische Geister gleich hier bei Amazon oder überall sonst im Buchhandel kaufen.

 

 

 

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