Keine Leiche, kein Problem – lakonischer Ruhrpott-Krimi von Per Sander

Der im Juli 2017 erschienene, knapp 300 Seiten umfassende, letzte Teil von Per Sander selbst verlegten Ruhrpott-Krimis zeigt wieder, dass man nicht mal mit dem Tod die letzte Ruhe findet. Die von Per entsorgten Leichen sind jedenfalls alle noch ziemlich abenteuerlich unterwegs.

Kein Wunder also, dass unsere diesjährige Oberulknudel der Jury, die großartige Saskia Louis, die Krimireihe aus gut 200 anderen Titeln der Longlist herausgepickt und in die Midlist Humor 2018 gepackt hat. Wir sind gespannt, wie viele Leichen beim Skoutz-Award 2018 noch entsorgt werden dürfen.

Doch seht selbst …

 

Um was geht’s in Keine Leiche, kein Problem?

Schicht im Schacht.
Sagt man so im Pott.

Das Leichenentsorgungsbusiness läuft gut für Nergiz und Patrick – vielleicht ein wenig zu gut, denn man macht sich eben nicht nur Freunde damit, Tote verschwinden zu lassen …  Inzwischen geht ihnen das Entsorgen toter Menschen ziemlich leicht und professionell von der Hand – von den kleinen Problemen abgesehen, die in lebenslangen Haftstrafen resultieren könnten.

Denn was ist mit dem Leichenfund, der für die überforderte Duisburger Polizei ebenso unerwartet wie hilfreich ist? Wie sieht es aus mit Immo Mennes Racheplan, der die gesamte Stadt in Mitleidenschaft zieht? Was haben die Road Warriors vor? Und schafft es überhaupt jemand, diesem Chaos lebend zu entkommen?

Außer Frage steht nur eines: Das Ende kommt. Schnell, laut und hart. Für mehr als einen …

 

Wie fanden wir Keine Leiche, kein Problem?

In unserer Redaktion gibt es einige überzeugt Per Sander-Fans. Er schreibt lustig, schnoddrig und sehr fantasievoll über das, was alles so passieren kann. Seine Charaktere sind so überzeichnet und doch so echt, die Formulierungen so auf den Punkt, dass man mit den Lachtränen missliebige Mitwisser ertränken und sämtliche Spuren verwischen könnte. Unbedingte Kaufempfehlung.

Skoutz-Jurorin Saskia Louis meint: (kurz und knapp) Eine Menge Leichen und eine Menge Lachtränen – was will man mehr?

 

Wem verdanken wir Keine Leiche, kein Problem?

1985 im Ruhrpott geboren, hat sich Per Sander mittlerweile aber an den Niederrhein verirrt. In Düsseldorf Germanistik und Anglistik studiert. Viele Jobs gehabt – u.a. Journalist, Ghostwriter und Boxsack im Einzelhandel.
War alles nicht so wirklich was. Krimis sind auf jeden Fall eine bessere Idee.

Das finden wir auch und darum werden wir ihn auch baldmöglichst besuchen und ausgiebig über sich und seine Projekte befragen. Seid gespannt. Wir sind es.

 

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