Hass macht mobil – Wichsvorlagen für Scheintote 2 von Jan Off u.a.

Hass macht mobil ist der 2. Teil der sehr ungewöhnlichen Buchreihe, die der preisgekrönte Poetry Slamer Jan Off zusammen mit 3 weiteren Kollegen zum Thema Gegenwarts-Hass geschrieben hat. Das im April 2017 im Unsichtbar-Verlag erschienene, 210 Seiten starke Buch vereint vier einander im Hass verbundene Geschichten, die jede für sich absolut lesenswert sind.
So konnte das Buch auch Skoutz-Juror Oliver Kyr überzeugen. Der hat der Anthologie aus knapp 200 Titeln der Longlist Contemporary einen der begehrten Plätze in der Midlist Contemporary gegeben und ihr damit eine Chance auf den Skoutz 2018 gesichert.

 

Hass macht mobil – Wichsvorlagen für Scheintote 2 von Jan Off, Heinrich Hass, Björn Geringhoff und Brian Deatt

Um was geht es in Hass macht mobil?

Die vier Autoren dieses Kurzgeschichtenbandes könnten unterschiedlicher nicht sein. Heinrich Hass liebt Klassik, Björn Geringhoff hat sich dem Grindcore verschrieben, Brian Deatt verachtet jede Form von Musik, Jan Off ist taub.
Aber sie alle eint der Hass. Der Hass auf sich selbst, der Hass aufeinander, der Hass auf Samenergüsse, Sonnenlicht und Sauerstoff, vor allem aber der Hass auf die Literatur.
Teil 2 der vier Teile der Trilogie “Wixanleitung für Scheintote”, von Jan Off mit Freunden

 

Wie hat uns Hass macht mobil gefallen?

Da tun sich vier sehr verschiedene und irgendwie einander doch ähnliche Autoren zusammen, um mal so richtig abzulassen über alles und jeden. Über Frust und Lust und Alltagsgrau. Deaströs scheiternde Pläne, Gewaltexzesse mit Bumerang-Effekt, Drogen mit unverhofften Nebenwirkungen, Nutten und Adorno … Am Ende kann man sich eben nur auf seine Wut verlassen. Sehr unterhaltsam. 

Oliver Kyr meint: Vier Autoren, nur der Hass ist ihr gemeinsamer Nenner. Im Dschungel der Bücher, die vor Liebe strotzen und inflationär Liebende aufeinander hetzen ein Lichtblick: es gibt ihn noch, den Hass. Und er scheint lesenswert.

Wem verdanken wir Hass macht mobil?

Der Braunschweiger Ian Off wird von Google als Punk- und Trashautor vorgestellt. Sein literarisches Werk wurde über Poetry Slams bekannt, wo er 2001 auch die deutsche Meisterschaft gewann. Man findet viel von ihm und seinen Kollegen in den sozialen Netzwerken. Und er ist für einen Autoren auch ungewöhnlich viel auf Tour.

Nachdem auch letztes Jahr der Poetry Slammer in der Midlist Anthologie sehr weit gekommen ist, wollen wir natürlich bei Ian genau nachfragen, was wir unter einem preisgekrönten, für das Goethe-Institut tätigen Trashautor verstehen sollen. Wir werden berichten.

Bis dahin könnt ihr sein Buch über den Affiliate-Link bei Amazon beziehen.

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