Ein unseliger Ort – Der Tod ist keine Erlösung – Horror in der Irrenanstalt von E.R. Kästner

Ein unseliger Ort – Der Tod ist keine Erlösung (Isas Requiem 2) – Horror in der Irrenanstalt von E.R. Kästner

Hier stellen wir euch den chronologischen Nachkömmling Ein unseliger Ort – Der Tod ist keine Erlösung des ersten Werks (“Das Dornröschen-Dorf”) von E.R. Kästner vor, in dem Isabelle Zander, die bereits ein grausiges Abenteuer mit der Horrorklinik hinter sich gebracht hat, diesmal dem Ursprung des Wahnsinns folgt. Der Roman, der Anfang 2017 veröffentlicht wurde, wurde nunmehr von unserem Juror Simon Geraedts für die Midlist Horror 2017 gewählt und ist damit für den Skoutz-Award dieses Jahr nominiert. Und bis zur finalen Abstimmung, begegnet uns mit diesem Buch erst einmal der blanke Horror…

Doch lest am Besten selbst.

 

Um was geht es in Ein unseliger Ort?

Jahrzehnte der Folter und des Terrors im Namen der Medizin.

Eine verlassene Psychiatrie mitten im Nirgendwo.

Ein unseliger Ort.

Was wäre, wenn es Dich an einen Platz verschlagen würde, in dessen Mauern sich das Leid unzähliger Seelen eingebrannt hat? Ein riesiges Anwesen, in dem die Schatten seiner schwarzen Vergangenheit noch immer lebendig sind.

Du kannst sie sehen – aber sie sehen Dich auch.

Doch es ist nicht nur das Echo längst vergangener Gräueltaten, das Dir das Blut in den Ader gefrieren lässt. Der Horror ist real und passiert in diesem Moment.

Hier, vor Deinen Augen.

Wirst Du vor Angst sterben oder Dich Deinen schlimmsten Albträumen stellen? Entscheide Dich, denn eines ist sicher:

Das Haus wird Dich nicht gehen lassen.

Das Buch Ein unseliger Ort ist die chronologische Fortsetzung des ersten Werks Das Dornröschen-Dorf von E.R. Kästner. Beide Bücher können aber autark in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.

 

Wie fanden wir Ein unseliger Ort?

Unter “Lost Places” versteht man geschichtsträchtige Orte, die in Vergessenheit geraten sind. Und Horrorgeschichten werten jeden Ort auf. In diesem Buch findet die Inszenierung in einer alten Psychiatrie statt, was für sich schon ein Ort ist, an den es keine Seele hinzieht. Schon gar nicht in eine halb verfallene, verlassene Klinik, bei der einem der Schauder bis ins Mark fährt. Stellt man sich jene vor, assoziiert unsere Fantasie damit unwillkürlich Geräte zur Folter, entsetzliche Schreie und umherirrende Seelen als Geistererscheinungen. Das Ganze ist düster im 19. Jahrhundert angesiedelt und mit der Mischung aus der flüssigen, unverblümten Schreibart, versetzt mit einer richtig platzierten Prise Ironie, wird die Spannung hier so hochgetrieben, dass man den Atem beim Lesen anhält.

Skoutz-Juror Simon Geraedts meint: Horror im 19. Jahrhundert, als seelische Erkrankungen mit Folter und Tortur behandelt wurden. Sehr eindringlich aufgrund des hohen Realismus.

 

Wem verdanken wir Ein unseliger Ort?

E.R. Kästner, geboren 1979 in Mainz, hat nach Schule und Universität für diverse Zeitschriften als Redakteurin gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Dorf in Norddeutschland.

Andrea war für Skoutz bei ihr und hat sich mit ihr über Gruselfaktoren und spezielle Spielarten des Humors und natürlich über ihre Bücher unterhalten (weiterlesen).

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