Das Papiermädchen – Surreales von Guillaume Musso

“Das Papiermädchen” ist ein 500 Seiten starker, im November 2017 in Deutschland bei Piper erstveröffentlichter Roman des französischen Autors Guillaume Musso. Mit seiner Geschichte gelingt es Musso, einen Roadtrip quer durch alle Genres zu beschreiben, der durch seine ungewöhnliche Erzählweise besticht.

Und damit hat er es auch geschafft, Skoutz-Juror Oliver Kyr zu überzeugen und sich so aus knapp 200 Titel der Longlist Contemporary einen der begehrten Plätze auf die Midlist Contemporary zu sichern. Da war das Buch so erfolgreich, dass es im gemeinsamen Voting von Lesern und Jury geradewegs in die Finalrunde gewählt wurde. Nun kann die grüne Fee mit der Gunst der Leser am 12.10.2018 auf unserer Gala den begehrten Contemporary-Skoutz 2018 erhalten.

 

Das Papiermädchen – Surrealer Roman von Guillaume Musso

Um was geht es in Das Papiermädchen?

Der Schriftsteller Tom Boyd hat geschafft, wovon viele träumen. Er lebt in Malibu, fährt einen Sportwagen und liebt eine berühmte Pianistin. Doch als die ihn verlässt, stürzt er in eine tiefe Krise. Obwohl seine Fans sehnsüchtig darauf warten, sieht Tom sich außerstande, einen neuen Roman zu schreiben.

Da taucht eines Abends eine hübsche junge Frau bei ihm auf. Sie behauptet, Billie zu sein, eine seiner Figuren. Sie sei versehentlich aus dem Buch gefallen. Tom traut seinen Ohren nicht. Aber ehe er sichs versieht, überredet Billie ihn, mit ihr eine abenteuerliche Reise anzutreten, die in Mexiko beginnt und bis nach Paris führen wird.

 

Wie fanden wir Das Papiermädchen?

Das Papiermädchen ist, wenn Buchfiguren real werden, eigentlich ein Kandidat für die Fantasy-Listen. Oder, wenn der Autor sich in seine Figur verliebt, vielleicht auch für Romance. Oder, weil die Geschichte voller Gefahren, Wendungen und Action ist, auch was für Crime (Thriller). Cross-Genre also. Warum ist das Buch aber völlig zu Recht bei Contemporary gelandet? Weil die Art, wie Musso von dem Seltsamen, Magischen und Fantastischen spricht, den Blick erst auf die Realität lenkt, weil seine Sprache so im Hier und Jetzt verwurzelt ist, seine Dialoge und die Art, zu Erzählen, dass sein Buch eben irgendwie auch besonders besonders macht. 

Skoutz-Juror Oliver Kyr meint: Ein erfolgreicher Schriftsteller stürzt jäh ab und die Rettung naht ausgerechnet in Form einer seiner Figuren. Eine Reise von Mexiko nach Paris, die unkonventionelles Erzählen verspricht.

 

Wem verdanken wir Das Papiermädchen?

Guillaume Musso, 1974 in Antibes geboren, arbeitete als Gymnasiallehrer und Universitätsdozent, bis er 2001 den von der Kritik hoch gelobten Debütroman veröffentlichte. Der große Durchbruch gelang ihm mit seinem zweiten Roman “Ein Engel im Winter”, den er nach einem schweren Autounfall geschrieben hatte. Auch sein dritter Roman “Eine himmlische Begegnung” stürmte auf Anhieb die französischen Bestsellerlisten.

Diese dürren Verlagsinformationen reichen uns natürlich nicht und so werden wir versuchen, auch Guillaume Musso zu besuchen, um ihm etwas mehr über sich und seine Bücher zu entlocken.

Wer möchte, kann aber das in jedem Fall lesenswerte Buch auch schon kaufen, z.B. hier über unseren Affiliate-Link auf Amazon.

 

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