Black Memory – Thriller von Janet Clark

Buchvorstellung

„Black Memory“ – ein aufwühlendes Abenteuer

Krimi-Thriller IconAuf die Midlist Crime 2017 hat es neben weiteren tollen Büchern auch “Black Memory” von Janet Clark aus dem Heyne Verlag geschafft. Dieser 385 Seiten starke, im Dezember 2016 erschienene Psychothriller hat Crime-Jurorin Daniela Arnold so überzeugt, dass sie ihn aus über 250 Titeln der Longlist Crime in die Runde der letzten 12 ausgewählt hat. Wir waren gespannt, wie weit es diese abgründige Geschichte, die gut auf Splatter-Effekte verzichten kann, beim diesjährigen Skoutz-Award schaffen würde. Dabei wurden wir nicht enttäuscht, denn problemlos gelang Black Memory, der Sprung über die Midlist auf die Shortlist Crime und damit ins Finale, wo das Buch gegen 3 andere Titel um den Crime-Skoutz 2017 kämpfen wird.

Doch lest selbst:

Um was geht’s in Black Memory?

Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet – von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

 

Wie fanden wir Black Memory?

Dieser Thriller ist vor allem für Fans des Genres geeignet, die es weniger blutig mögen. Janet Clark besticht durch eine gut durchdachte Mischung aus Spannung, Wissenschaft und Mystery, die sie miteinander verbindet.

Inspirieren lassen hat sich die Autorin durch verschiedene Dinge aus dem Alltag, seien es grausige Radionachrichten oder ein altes Herrenhaus in Florenz. Doch der Kern zu diesem Thriller steckt in ihren Überlegungen zu Erinnerungen. Wie funktionieren sie? Wie leicht sind sie zu manipulieren und was genau passiert mit all den Eindrücken, die wir im Laufe eines Lebens sammeln, eigentlich in unserem Kopf?

Unsere Jurorin Daniela Arnold meint: Seit ihrem Buch „Rachekind“ zählt Janet Clark für mich zu den besten deutschen Autorinnen. Warum? Weil sie mit Rachekind bewiesen hat, dass Thriller auch funktionieren, wenn Realität auf Mystik trifft. Auch Black Memory wartet wieder mit einer innovativen und extrem spannenden Story auf, bei der ich mich echt wundere, weshalb da nicht längst die Filmrechte reserviert worden sind. Ich liebe dieses Buch, kann es jedem Thrillerfan (auch den zart besaiteten) nur ans Herz legen.

Nachdem Black Memory den Sprung ins Finale geschafft hat, hat Daniela für das Buch auch noch eine ausführliche Besprechung vorbereitet, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet (weiterlesen).

 

 Wem verdanken wir Black Memory?

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein.

Mehr über die Autorin findet ihr auf ihrer Homepage. Aber natürlich haben wir sie auch für euch interviewt.

Wenn wir euch neugierig gemacht haben, könnt ihr das Buch überall im Buchhandel oder auch auf Amazon kaufen.

 

 

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