Zu Besuch bei: Oliver Kyr

Skoutz zu Besuch bei Oliver Kyr

Ein weiterer spannender Teilnehmer unseres Awards ist Oliver Kyr, der nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Regisseur tätig ist. Er reist seit 2015 als sogenannter “Story-Nomade” mit seiner Familie in einem Wohnmobil durch Europa und verbreitet seine Geschichten in der Welt. Dabei blickt er hinter die Fassade der “Realität” und berichtet darüber. Seine eigenen Erfahrungen und die Auswirkungen seiner Reise spielen dabei eine wichtige Rolle und er teilt diese über seinen YouTube Channel “Pegasus Pow Wow”. Natürlich haben wir ihn für Euch interviewt!

Und das ist dabei raus gekommen:

 

Zu Besuch bei Oliver Kyr

Oliver Kyr

© Sylke Gall

 

Was ist dein »Sprit« beim Schreiben, woher nimmst du deine Ideen?

Das Feuer, das mich am Schreiben hält, wird von den Figuren meiner Geschichten geschürt. Sie sind eines Tages da und lassen mich nicht mehr los. Anfangs weiß ich nicht viel von ihnen, aber nach und nach „offenbaren sie sich“. Dann kann ich nicht mehr anders, als ihre Geschichten aufzuschreiben.

Das klingt nach einer echten, wundervollen Besessenheit!

Was würdest du tun, wenn du nicht mehr schreiben könntest?

Mir Geschichten für mich selbst ausdenken und sie mir im Kopf selber erzählen. Oder, wenn ich noch sprechen kann, weitererzählen. Ein bisschen wie in Bradbury’s „Fahrenheit 451“.

Ein sehr beeindruckendes Werk! Wir hoffen sehr, dass Du immer eine Möglichkeit finden wirst deine Geschichten in die Welt hinauszutragen.

Zu welchen Anlässen hast du schon überlegt, mit dem Schreiben aufzuhören?

Jedes Mal, wenn die Kontoauszüge kommen. 😉

Was war dein emotionalstes Erlebnis beim Schreiben?

Die Nacht, in der ich die komplette Novelle „Audrey und der Tod“ (meine erste Veröffentlichung) niederschrieb. Die Geschichte drückte vor mein inneres Auge und der Tod diktierte mir in die Finger.

…was für ein Bild!

Wie viel Autobiografie steckt in deinen Geschichten?

Das wird mir meistens erst sehr viel später klar. Ich würde eher sagen, dass Anteile meiner eigenen Person in meinen Figuren stecken.

Was wäre das größte Kompliment, das man dir als Autor machen kann?

Eins meiner Bücher aufheben für die eigenen Kinder.

Wer ist für dich dein idealer Leser?

Ein vorurteilsfreier Leser, der sich auf Neues einlassen kann.

Bei welchem deiner Protagonisten würdest du den Beziehungsstatus mit dir als »schwierig« bezeichnen?

Zacharias Brandt aus „Ascheland“. Sein Zynismus treibt mich in den Wahnsinn, obwohl ich natürlich weiß wo er herkommt. Zacharias möchte ich manchmal dicht vor den Augen mit den Fingern schnippen. „HALLO??!!“ Aber er würde ja nicht hören…

…vielleicht doch, wenn Du dran bleibst?

Und zum Schluss: auf welche Frage in einem Autoreninterview möchtest du einfach nur mit »Ja« antworten?

Herr Kyr, haben Sie schon einen Verlag für Ihr nächstes Buch? 😉

Musik in unseren Ohren! Lieber Oliver, wir danken Dir von Herzen für das Interview, drücken dir alle Daumen für die Verleihung und wünschen Dir das aller beste für die Zukunft!

 

Mehr über Oliver Kyr findet ihr hier:

Homepage von Oliver Kyr
Facebook Seite von Oliver Kyr
YouTube Channel von Oliver Kyr

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