Suicide Forest – Reisetipps für Horrorfans von Jeremy Bates

Suicide Forest – Eine ungewöhnliche Horror-Reisedoku von Jeremy Bates

Heute stellen wir euch einen der Titel vor, die Horror-Meister Simon Geraedts aus über 130 vorgeschlagenen Titeln (Longlist) für die Midlist Horror des Skoutz-Awards 2017 nominiert hat. Bei Suicide Forest handelt es sich um einen gut 400 Seiten starken, im April 2016 im Luzifer-Verlag veröffentlichten Horrorroman, der sich halbdokumentarisch mit Aokighara Jukai, einem der unheimlichsten Orte dieses Planeten befasst..

Doch lest selbst:

 

Um was geht es in Suicide Forest?

Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und dennoch eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
Denn der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Denn die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt. So verbindet er den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis. Oder einem besonderen Vergnügen.
Lesen als Grenzerfahrung.

Wie fanden wir Suicide Forest?

Die Idee ist so genial wie abgefahren. Jeder kennt sie, die verwunschenen Orte, an denen sich auch der aufgeklärteste Mensch etwas häufiger umdreht, bevor er vorsichtshalber seine Schritte beschleunigt… Manchmal ist es nur der Keller der Oma, manchmal ein alter Friedhof, oder auch ein verwunschener Wald. Jeremy Bates hat die schaurigsten Orte der Welt zum Schauplatz seiner Reihe gemacht, die irgendwo zwischen Reisebericht und Horrorroman pendelt und damit sicherlich eines der ungewöhnlichsten Bücher der Midlist Horror ist und eine uneingeschränkte Leseempfehlung verdient.

Horror-Juror Simon Geraedts meint: Halbdokumentarischer Horror, der den Leser an reale Schauplätze auf der ganzen Welt entführt und voll schauriger Gruselgeschichten steckt. Ein ganz besonderer Titel

Wem verdanken wir Suicide Forest?

Jeremy Bates ist Bestseller-Autor von mehr als einem Dutzend Romanen und Novellen, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Er wurde sowohl mit dem australischen Shadow-Award als auch dem kanadischen Arthur-Ellis-Award ausgezeichnet.

Natürlich werden wir versuchen, ihn aufzustöbern und zu einem Interview zu bewegen.
Wer neugierig geworden ist, kann das Buch überigens hier auf Amazon kaufen.

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